fotografien sind oberflächen. sie zeigen raum, der aus seinem kontext genommen und zu einer fläche wird, die durch imaginationsvermögen wieder an räumlichkeit gewinnt. dadurch entsteht ein neuer kontext, den es zu entschlüsseln gilt.

diese möglichkeit, durch fotografie neue räume zu schaffen und begehbar zu machen, finde ich faszinierend.

als fotografin interessiert mich be- sonders das verborgene, das auf den ersten blick nicht sichtbar ist. durch den sucher der kamera versuche ich das unsichtbare zu erfassen und in ein foto zu transkribieren. dadurch entsteht meine oberflächliche sicht auf raum. 

in meinen arbeiten setze ich mich unter anderem mit der vielschichtigkeit von identität und wirklichkeit auseinander.

 

 

 

When I was a child

I had a fever
My hands felt just

like two balloons
Now I've got that feeling once again
I can't explain you would not understand
This is not how I am.

(gilmour, waters)